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Leopardgeckos  (Eublepharis macularius)

Leopardgeckos stammen aus den halbtrockenen Regionen vom Ost-Iran über Afghanistan und Pakistan bis Nordwest- Indien

 

Meine Leopardgeckos sind in einem Terrarium mit den Abmessungen 40x80x49 cm untergebracht In demTerrarium  halte ich eine Zuchtgruppe von 1,3 Tieren

Leopardgeckos beim Klettern.

Ein weiteres Pärchen der Leopardgeckos ist in einem etwas kleineren Terrarium mit der Grundfläche von 50x50 cm untergebracht Das Terrarium ist 50 cm hoch.

 

Die Terrarien sind jeweils mit Energiesparlampen beleuchtet. Zusätzlich befindet sich jeweils eine Reflektorlampe mit 40 oder 60 Watt im Terrarium.Die Reflektorlampen sind 2x 3Stunden mit einer Pause von 1 Stunde eingeschaltet. Durch die Reflektorlampen erwärmt sich eine Fläche imTerrarium auf 35C°-40 °C.

 

Bepflanzt sind die Terrarien mit echten Pflanzen. Hier hat sich bei mir der Bogenhanf als überaus robuste Pflanze für das relativ trockenes Klima bewährt.

Leopardgecko im Terrarium

Als Bodengrund kommen verschiedene Substrate in Betracht. Sehr dekorativ ist Rindenmulch ( Pinienborke  oder gehäkselte Eichenrinde) . Wichtig ist nur , dass man den Bodengrund nicht austrocknen lässt, da dieser dann Wasser nur noch schlecht annimmt. Im trockenen Zustand staubt Rindenmulch allerdings sehr. Der Vorteil liegt in der günstigen Beschaffung und in der unproblematischen Entsorgung.

Leopardgecko im Terrarium

In dem zweiten Becken habe ich als Bodengrund Tongranulat eingefügt. Durch die terracotta Färbung wirkt auch dieses Substrat sehr dekorativ. Es ist desweiteren auch günstig in Kaufhäusern oder Baumärkten zu beziehen. Das Tongranulat kann bei Verschmutzung auch ausgewaschen werden.

 

Als Versteckmöglichkeit habe ich Höhlen aus Wurzelholz oder Korkeichenrinde angeboten. Die Verstecke werden von den Tieren ohne Probleme angenommen

 

Obwohl im Terrarium regelmäßig gesprüht wird, biete ich immer frisches Trinkwasser in einer Schale an. Die Tiere trinken auch regelmäßig.

 

 Zucht

Die Tiere bekommen bei mir keine Winterruhe im eigendlichen Sinne. Jedoch sinkt in den Wintermonaten über nacht die Temperatur weiter ab, als im Sommer.

Nach der „Winterruhe“ erfolgt die Paarung.

Nach einigen Wochen legen die Weibchen zwei Eier ab. Die Eiablage erfolgt bei meinen Tieren meistens unter der eingebrachten Wasserschale. Diese wird beim Zuschütten der Ablagestelle fast vollständig mit eingegraben.

Mit einer Befruchtung können die Tiere mehrmals Eier ablegen. 

 

Die Eier werden aus dem Terrarium geborgen und in einen Inkubator überführt. Wichtig ist hierbei, dass die Eier in ihrer Lage nicht verändert werden.

Als Inkubator diente mir ein eigenbau Inkubator. In ein ausgedientes Kunstoffbecken kam eine etwa 4-5 cm hohe Wasserschicht. In das Wasser wurde nun ein Aquarium- Regelheizer gelegt. Der Heizstab wurde auf 28°C eingestellt. Wichtig ist hierbei, dass der Heizstab komplett mit Wasser bedeckt ist. Desweiteren wurde ein Ziegelstein in das Becken gelegt. Der Stein soll etwa 5 mm aus dem Wasser herausschauen. Auf diesen Ziegelstein konnten sodann die Kunstoffdosen,  die zuvor halb mit angefeuchtetem Vermiculit gefüllt wurden, ( Grillen- bzw. Heimchendosen) gestellt werden.

 Ansicht meines Behelfsinkubators im Eigenbau.
Eigenbau Inkubator

Mit dieser Methode habe ich bisher bei meinen Leopardgeckos eine gute Quote (100 % ) beim Schlupf erreicht.

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Es ist aber auch mehrmals vorgekommen, dass ich eine Eiablage nicht bemerkt habe. Die Tiere sind dann im Terrarium der Elterntiere geschlüpft.

Es ist hierbei durchaus möglich, dass auch Jungtiere durch die adulten Geckos gefressen wurden.

 

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